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Pa Kua Chang (Baguazhang) ist ein chinesischer Kampfkunst-Stil und zählt zu den sogenannten inneren Kampfkünsten. Pa Kua Chang (kurz: Ba Gua) hat seine geistigen Wuzeln in den
Acht Trigrammen (Ba = Acht, Gua = Trigramme, Orakel-Zeichen) des I-Ging [Yiking]. Schüler des Ba-Gua-Zhang beschäftigen sich mit dem Studium des I-Ging (dem Buch der Wandlungen),
um durch Meditation ein vertieftes Verständnis der Inneren Aspekte ihrer Praxis zu gewinnen.

Pa Kua Chang als eine wertvolle Übungsmethode, um unsere Wahrnehmungsfähigkeiten zu verbessern
und zu verfeinern; es schult unser Bewußtsein für die Orientierung im Raum [die 8 Richtungen des Kompasses].
Als Übungsform ist Pa Kua Chang bekannt für seine grazilen Hand-
und geschmeidigen Körperbewegungen. Baguazhang bedeutet "die Hand der Acht Trigramme" (Ba = Acht, Gua = Trigramm, Zhang = Handflächen).
Es bestehen zwei Arten von Formen, mit denen diese Bewegungskunst praktiziert wird. Bei der bekanntesten Variante, dem sogenannten “Circle-Walking”, läuft der Praktiker um einem Kreis
mit einen imaginären Mittelpunkt, der in 8 Abschnitte geteilt ist. Im Laufen werden Arme beide Arme nach bestimmten Mustern kreisförmig bewegt.
Die Handflächen werden dabei gleichzeitig mitgedreht, und sind dabei auf die 8 Richtungen ausgerichtet. Auf der fortgeschrittenen Übungsstufe ist der Praktiker in seinen Bewegungen auf keine Richtung
mehr festgelegt, er ist in der Lage, in alle Richtungen frei zu agieren. Die zweite Form des Übens besteht darin, daß der Praktiker sich vom Mittelpunkt seines Kreises
durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen den “äußeren Raum erschließt”. Er befindet sich also im Zentrum des Pa-Kua und bewegt seine Hände und Füße in die 8 Richtungen. Die Übungs-Sets folgen einem bestimmten Muster,
welche an den philosophisch/mathematischen Formeln des I-Ging angelehnt sind.
In der Anwendung als Kampfkunst weicht man dem Gegner aus und ist bestrebt, hinter den Angreifer zu gelangen.
Wie alle inneren Systeme der Kampfkünste erweist das Ba-Gua-Zhang seinen hohen Wert für die Vitalität und unsere allgemeine körperliche und geistige Fitness
[Gesundheit- und Lebenspflege werden in China als Yangsheng bezeichnet, “die Kunst das Leben zu Pflegen”]. Die Beweglichkeit von Rumpf, Nacken, Schultern und Händen wird trainiert, der Körper wird gut durchblutet
und der Kreislauf stabilisiert. Seine kraftvolle horizontale Kraft gewinnt der Baguazhang-Schüler aus den Drehbeweguungen des oberen und des unteren Körpers in unterschiedliche Richtungen.
Im Pa Kua Chang sind die Bewegungen nicht so weich wie im Tai Chi Ch’uan aber auch nicht so hart wie
beim Xingyiquan. Die Baguazhang Kampf-Anwendungen zeichnen sich durch besondere drehenden Bewegungen, aus und dadurch, daß ein Baguazhang Praktiker nie seinen Bewegungsfluß unterbricht;
alle Bewegungen werden aus der Mitte heraus gesteuert, die Wurzeln der Handbewegungen sind die Füßen.
Wie beim Training des Drachenstils ist das höchste Ziel des Übens im Baguazhang,
die Biegsamkeit der Schlange und die Kraftausstrahlung des Adlers miteinander zu verbinden; metaphorisch, den Drachenkörper zu entwickeln.
Vom Drachen wird gesagt, daß er sich mit seinem gewundenen Körper geschmeidig in jede gewünschte Richtung bewegen kann.
Im Tao-Chi pflegen wir das “Pa Kua Ch’ang” der Shaolin-Schule

Weitere Informationen zum Pa Kua Chang [Baguazhang] im www
[01] . [02] . [03]
: Unsere “Texte in Vorbereitung/Überarbeitung” finden Sie
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- Danke für Ihr Interesse -
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